Geschichte

1755 ließ Jacob Levin von Plessen das zweigeschossige Backsteinbreitbau errichten, um 1765 entstand der Rokokosaal und die beiden pavillonartigen Torgebäude am Parkeingang. Aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, sind die beiden lang gestreckten Fachwerkscheunen auf dem Gelände. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Vestibül, die Eingangshalle des Herrenhauses, klassizistisch gestaltet. Um 1906 erfuhr das Herrenhaus noch einmal einen neubarocken Umbau, es erhielt nun das Türmchen und das jetzige Treppenhaus. 

 

Der alte Ortsname leitet sich von "Dorf des Blome" ab, einem Eigennamen, der ebenfalls "Blume" bedeutet. Bis zum Jahr 1635

gehörte das Dorf zum 

Gut Altfresenburg. Hans von Buchwald zu Schadehorn machte daraus ein eigenes adliges Gut. Blumendorf wurde zu einem "Walzengut", das oft den Besitzer wechselte.

 

1761 gelangte das Gut Blumendorf an die Familie von Luckner. 

 

1763, zwei Jahre nach Blumendorf, kam auch das Gut Schulenburg in den Besitz von Johann Nicolaus von Luckner. Dieser ließ 1794 in den Wirren der Französischen Revolution in Paris auf der Guillotine sein Leben.  

 

1827 ging das Gut an Martin Johann von Jenisch, der damit Blumendorf und Altfresenburg nach fast 200 Jahren wieder zusammenführte.

Seine Familie besitzt noch heute beide Güter. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam im Blumendorfer Herrenhaus eine Abteilung

des Krankenhauses unter, später

ein Internat.

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